Archiv für den Monat: Februar 2010

FINA GP Santa Fe – Coronda (57 km)

Also gestern war der erste etwas längere Grand-Prix hier in Argentinien. Es ging von Santa Fe den Fluss runter nach Coronda. Die ersten 40min waren etwas zügig, da 2 Schwimmer, die hie aus Santa Fe kommen, es wohl lustig fanden am Anfang Gas zu geben. Dann passierte 4:30h lang eigentlich gar nichts. Das Tempo war ruhig und niemand machte anstalten das zu ändern. Nach 5h bin ich dann los und habe ruckzuck das Pack zerlegt. Dann waren wir noch zu 5. Nach einem erneuten Tempowechsel war ich dann mit dem Bulgaren Petar Stoychev allein. Er ist allerdings nur hinter mir geschwommen und das für sage und schreibe fast 2h. Nur die letzten 5min wollte er es dann wissen und hatte leider im Ziel knapp 10 Sekunden Vorsprung auf mich und ich bin so leider nur 2. geworden. Alles in allem war es aber ok. Nur etwas enttäuschend, dass ich wieder 2. geworden bin, wie schon letzte Woche. Zudem sind wir beide unter dem alten Streckenrekord geblieben.

10 km in Rio de Janeiro (BRA)


Dieser Wettkampf war mal was anderes. Eigentlich starten die meisten Freiwasser Wettkämpfe im Wasser, einige auch mit einem Sprung von einem Steg. Bei diesem Rennen allerdings fand der Start am schönen Copacabana Beach statt. Dabei waren es ca. 20m zum Meer. Ich hatte so was vorher noch nie mitgemacht. So wusste ich nicht was mich erwarten würde.

Der Start verlief dennoch ganz gut. Es waren insgesamt 5 Runden á 2 km zu schwimmen. Nach jeder Runde musste ein kleiner Rundkurs von ca. 150 m gelaufen werden, alles am Strand. Nach der ersten Runde lag ich auf Platz 3, jedoch verlor ich nach jeder Runde beim Laufen doch ein gutes Stück auf die Anderen.

In der 3. Runde zog der Australier Trent Grimsey (Vizeweltmeister über 25 km von Rom 2009) an und hatte einen Vorsprung von ca. 50m auf den Rest. Leider hat jeder von uns nicht gesehen wie er losmarschiert ist. Alle waren überrascht, dass Trent auf einmal 50m vor uns war. So begann nun unsere Aufholjagd über die nächsten 2 Runden. Leider sind wir nur auf ca 10m an Trent herangekommen. So kam es zwischen mir und Chad Ho (RSA). Ich nahm die letzten 500m einen anderen Kurs als er, welcher deutlich länger war. Nichtsdestotrotz war ich an der letzten Boje (100m vor dem Ziel) ca. 1 Körperlänge vor ihm. Beim „Run-Out“ hatte er jedoch die besseren Karten und somit wurde ich nur 3. in diesem Rennen.

Alles in Allem war es eine sehr schöne Erfahrung. Es war mal was anderes mit dem Laufen zwischendurch. Ich hoffe nächstes Jahr wieder hierher fliegen zu können…