Archiv für den Monat: März 2010

Trainingslager II

So nun sind die ersten paar Tage hier in Singapur rum. Der erste Eindruck ist ganz gut. Das Wetter ist, wie zu erwarten war, sehr warm und die Luftfeuchtigkeit macht mir etwas zu schaffen. Das Wasser im Becken heizt sich auch tagsüber ziemlich auf, was harte Serien zu Qual machen wird. Aber da muss ich durch, schleißlich geht es jedem hier genauso. Ich bin auf die nächsten Tage gespannt, wenn das Training hier endlich mal Fahrt aufnimmt…

Das Frühstück ist nicht so der Hit. Wir werden von einem Caterer bewirtet und das Frühstück ist mit Sicherheit nicht sein Steckenpferd. Es gibt nur Toast mit Marmelade und Käse plus ein bisschen Conflakes. Mittags und Abends ist das Essen dagegen ganz ok.

Ich melde mich in ein paar Tagen wieder….

Trainingslager in Singapur

Morgen geht es nun endlich los ins Trainingslager nach Singapur.

Dort stehen dann recht ordentliche Trainingsumfänge auf dem Programm. Ich bin gespannt wie ich 2,5 Wochen bei der Hitze und vorallem bei der Luftfeuchtigkeit vertragen werde. Ich war bereits 2 mal in Singapur, allerdings immer nur für FINA 10 km Weltcups. Da habe ich dann vor Ort nicht allzuviel trainiert. Nun stehen bis zu 12 km pro Trainingseinheit an. Die Schwimmbecken in Singapur sind allesamt einfach Spitzenklasse. Ich kenne dort ca. 4 verschiedene Becken. Diesmal sind wir im ITE College East untergebracht und das Becken sieht, von den Bildern her, ganz gut aus.

Hoffentlich wird es mir dort Spass machen.

Ich melde mich dann aus Singapur wieder…..

FINA GP Hernandarias – Parana (88 km)

Mein Glück und ich bin wieder 2. Diesmal nur knapp 2 Sekunden hintendran. Aber was ein Rennen. Recht lang mit 8:23:23h. Und die Sonne hat gut gebrannt.

Zum Rennen: Es ging ganz ruhig los, bis ca. 1:30h als ein Argentinier, der dann auch gewonnen hat (Damian Blaum, 2. der Gesamtwertung letztes Jahr) ca 80m Vorsprung hatte und ich dieses Loch zuschwimmen musste. Danach passierte bis ca 4:30h nicht allzuviel. Dann haben der Argentinier und ich gemeinsam das Tempo angezogen und nach weiteren 60min waren wir dann nur noch zu Dritt. Nach ca 6h bin ich dann losmarschiert und habe wieder alles zersprengt. Bis leider nur 100m vorm Ziel mich der Argentinier eingeholt hatte. Ich bin nur noch auf dem Zahnfleisch geschwommen. War ganz schön böse. 200m kürzer das Ganze und ich hätte gewonnen. Naja, Pech leider.

Jetzt geht es nächste Woche nach Südafrika zur „Midmar Mile“. Nach diesem langen Wettkampf ist das eine schöne Abwechslung, was allerdings die Sache nicht leichter macht…