Archiv für den Monat: November 2011

Vertragsverlängerung mit 2XU compression und ZOGGS

In der letzten Woche wurde mein Vertrag mit 2XU compression und ZOGGS Trainingsutensilien verlängert. Ich bedanke mich recht herzlich bei Matthias Filser für die Zusammenarbeit, die Unterstützung und das Vertrauen, das er mir entgegen bringt.

 

 

Und hier noch ein Update zu den letzten 2 Wochen im Training:

 

Wieder sind 2 Wochen ins Land gegangen. Für mich waren es 2 harte Woche, da nun das Training wieder deutlich anzieht und ich jetzt doch ziemlich kaputt bin. Die vorletzte Woche standen 70 km auf dem Plan. Davon in der 1. Wochenhälfte nicht wirklich viel, da ich mich noch von meiner Krankheit erholen musste. Somit wurde die 2. Halfte ziemlich heftig um noch auf die geplanten Kilometer zu kommen. Die Serien werden auch wieder länger und somit auch härter. Am Donnerstag standen zum Beispiel 3*800 Kraul plus 6*400 Kraul Arme und am Freitag 3*15*100 Kraul auf dem Plan. Da ich vorher nicht wirklich viel gemacht hatte, war das schon ein Stückchen Arbeit.

In der letzten Woche gingen die Wochenkilometer dann auf knapp über 80. Dabei an jedem Tag auch was, um die Muskeln mal mit Schmerz durchzuspülen… Getrau nach dem Motto: „Pain is weakness leaving the body!“ Um nochmal ein paar Beispiele zu nennen. Am Dienstag Nachmittag gab es 10*400 Kraul Arme, mittwochs dann etwas kurzes mit 24*100 Kraul Arme, freitags dann schöne 2*5*500 Kraul und Kraul Arme und Samstag früh nochmal 5*400 Kraul plus 10*200 Kraul mit Fingerpaddles. Alles ganz nette Sachen, nur alles zusammen ist dann doch ein wenig anstrengend nach den ganzen Wochen, wo ich nicht unbedingt viel gemacht habe. Aber langsam komme ich auch wieder in Form und die Zeiten werden allmählig wieder „normaler“. Wie ihr seht schwimme ich momentan recht viel Arme, da längere Sachen noch nicht so ganz in ganzer Lage in normaler Geschwindigkeit machbar sind. Aber so langsam wird es.

Beim Frühsport habe ich aber immernoch Probleme richtig in der Rhythmus zu kommen und meinen Puls im Rahmen zu halten. Da kann es dann auch mal vorkommen, dass der durch die Decke geht 🙂

Die nächste Woche sind wieder um die 80 Kilometer geplant, diesmal jedoch in nur 10 Einheiten statt normalerweise 11, da ich die zweite Wochenhälfte in Braunschweig auf der Langbahn bin und die Halle nachmittags nicht so optimal fürs Training ist, da es sehr voll werden kann. Somit werde ich mich dann wohl auch etwas mehr als sonst auf dem Fahrrad aufhalten, um wenigstens auf die Trainingsdauer zu kommen, die ich momentan benötige.

 

So das war es diesmal von mir. Ich melde mich dann vor dem Wettkampf in Rio de Janeiro nochmal mit einem kleinen Update vom Training und einem Ausblick zum Rennen.

 

Portrait

Update zu den letzten Wochen

Es sind jetzt etwas mehr als vier Wochen vergangen seit meinem letzten Eintrag. In der Zeit nach dem „Great Swim“ in Schottland ist nicht viel passiert. Das Training ist sehr moderat, und ich plane in nächster Zeit ein paar 1.500-Meter-Wettkämpfe auf der Kurzbahn zu absolvieren. Nichts Großes und auch nicht vorbereitet. Das Ganze ist als kleine Ablenkung beziehungsweise als kleiner Ausflug ins Becken einzustufen. Nichtsdestotrotz freue ich mich ein darauf.
Das Training ist auch etwas anders in letzter Zeit. Momentan wird mehr Wert auf  Schnelligkeit gelegt und nicht so viel auf Wochenkilometer. Nächste Woche geht es dann endlich wieder so richtig los, quasi auf die Zehn-Wochen-Zielgerade bis zu den ersten längeren Wettkämpfen.
Deshalb möchte ich heute etwas über meinen Arbeitgeber schreiben. Wie Ihr vielleicht wisst, bin ich Mitglied in der Sportfördergruppe der hessischen Polizei. Dieses Projekt begann 2005 mit der ersten Sportfördergruppe, zu der auch ich gehörte. Einer der vielen positiven Aspekte daran war, dass in der hessischen Polizei nur noch in den gehobenen Polizeivollzugsdienst eingestellt wird, was einen großen Unterschied zu anderen Sportfördergruppen, zum Beispiel Bundespolizei oder Bundeswehr, darstellt.Da die Ausbildung für den gehobenen Polizeivollzugsdienst in Hessen normalerweise drei Jahre dauert, wurde diese Zeit für die Angehörigen der Sportfördergruppen um eineinhalb Jahre auf nun viereinhalb Jahre verlängert. Das erlaubt jedem Einzelnen sein Training optimal zu gestalten und dennoch gute Leistungen in der Ausbildung zu erbringen.Wer Interesse daran hat, der sollte einfach mal die unter diesem Blog genannte Internetseite besuchen. Dort gibt es weitere Informationen und auch Kontaktadressen.Ich möchte mich hier noch einmal sehr herzlich bei Herrn EPHK Frank Ebert und Herrn PHK Klaus Otto bedanken. Beide leisten außergewöhnliche Arbeit und helfen wann immer es geht!
Am letzten Wochenende wollte ich eigentlich in Baunatal bei den Hessischen Kurzbahnmeisterschaften 800 und 1.500 Meter Freistil schwimmen. Doch es kam diesmal leider anders. Das Freitagnachmittag-Training ging noch ganz gut, wobei ich schon leicht angeplättet war.
Am Abend dann kamen innerhalb von einer Stunde starke Halsschmerzen und Fieberschübe. Keine Ahnung, woher ich mir diesen Mist eingefangen habe, denn ich achte im Herbst/Winter immer genau darauf, wie ich mich anziehe und dass ich nach dem Training immer eine Mütze aufsetze. Letztendlich kann sowas aber immer mal passieren. Leider war so an einen Wettkampf nicht mehr zu denken.So entschied ich mich, zunächst nur den Samstag abzusagen. Jedoch verbesserte sich mein Zustand über den Samstag hinweg nicht wirklich, und so musste ich dann auch den Sonntag absagen.
Damit ist mir dann auch die letzte Möglichkeit für eine 1.500-Meter-Zeit durch die Lappen gegangen, und ich kann einen Haken hinter die deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal Ende November setzten. Eigentlich hatten mein Trainer und ich geplant, dass ich dort mal zur Abwechslung starten würde, aber das hat sich jetzt auch erledigt. Schade drum.Jedoch ist es weitaus wichtiger, dass ich schnell wieder fit werde, um die Vorbereitung für den FINA Grand-Prix nächstes Jahr nicht allzu sehr zu gefährden. Vielleicht ergibt sich für kommendes Wochenende noch eine kurzfristige Möglichkeit für einen 1.500-Meter-Start, aber das muss ich noch abwarten.
Meine Planung für die kommende Saison könnte Ihr Euch auf meiner Internetseite anschauen, den Link findet Ihr unter dem Blog.Der nächste Wettkampf wird dann voraussichtlich am 11. Dezember in Rio de Janeiro (Brasilien) stattfinden. So wie jedes Jahr wird der Fünf-Kilometer-Kurs ein anderer sein. Und ich bin gespannt wie oft ich dort zwischen den einzelnen Runden am Strand rumrennen statt schwimmen muss.