Archiv für den Monat: September 2013

Faros Marathon 2013

Hallo liebe Leser,

 

wie versprochen nun der nächste Blog aus Kroatien. Gleich nach dem Wettkampf letzte Woche ging es los nach Kroatien. Hier standen heute 16 Kilometer an. Das war also knapp das zehnfache vom letzten Wochenende.

Der Wettkampf hier gefällt mir schon seit Jahren sehr gut. Ich bin jetzt auch schon zum 8. Mal hier. Der Kurs ist eigenlich recht simpel. Es geht 8 Kilometer aus der Bucht vor Stari-Grad heraus, um eine Wendeboje und schnurstracks zurück in die Stadt. Unterwegs gibt es keinerlei Markierungspunkte, also es sind zwar 3 Bojen als quasi Richtungsbojen im Meer, aber die ignoriere ich schon aus Gewohnheit..

Das Rennen ging ganz ruhig los, wie es meistens bei solchen Wettkämpfen der Fall ist. Eine kleine Besonderheit was diesmal die Teilnahme von Oussama Mellouli (TUN), dem Olympiasieger aus London 2012 über 10 Kilometer, der auch letzten Monat in Barcelona Weltmeister über die 5 Kilometer wurde. Des Weiteren war auch noch der Sieger des Freiwasserrennens der Universiade, der Italiener Matteo Furlan, mit dabei. Alles in allem ein ganz nettes Starterfeld für diesen Wettkampf.

Wie gesagt, das Rennen begann ruhig. Nach ca. 45 Minuten hat dann Oussama das erste Mal ein wenig das Tempo angezogen und schon hat es die ganze Gruppe, ich würde schon sagen, zerfetzt. Der kann wirklich gut schwimmen. Seine Technik ist sehr schön anzuschauen!

Bis zur Wendeboje passierte dann nicht wirklich viel. Kurz vorher wurde es noch einmal hektisch, da es eine kleine Prämie für den Ersten an der Wendeboje gab. Die holte sich, wie sollte es auch anders sein, Ous recht locker ab.

Der Rückweg war dann schon etwas flotter, da der Italiener es nun wissen wollte. Allerdings kam er nicht wirklich weit vom Feld weg und brach dann seinen Ausreissversuch recht bald wieder ab.

Nach ca. 2 Stunden habe ich mich dann entschlossen ein wenig Tempo zu machen, da ich es unter keinen Umständen auf einen Schlussspurt ankommen lassen wollte. Denn da habe ich gegen die Jungs keine Chance. Also bin ich etwas weiter links von der Gruppe geschwommen und hab mein Glück in der Flucht gesucht. Es ist mir niemand gefolgt, also habe ich einfach mal reingedroschen.

Ca. 15 Minuten vor dem Ziel war ich dann doch ziemlich durch mit mir und der Welt, aber mein Vorsprung hat gereicht und so konnte ich nach 3:02:57 Stunden mit 1:15 Minuten vor dem Italiener Matteo Furlan und dem Russen Vladimir Dyatchin gewinnen. Oussama Mellouli wurde am Ende Vierter.

Jetzt geht es in meine Saisonpause. Ich werde Euch dann über meine nächste Saison informieren sobald ich weiss wann welche Wettkämpfe stattfinden.

 

Viel Spass Euch allen beim Sporttreiben

 

Studzi

 

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