British Gas Great North Swim 2013

Hallo liebe Leser,

 

jetzt geht es bei mir Schlag auf Schlag. Nach den langen Trainingswochen der letzten Monate kommen nun endlich eine Reihe Wettkämpfe.

Letztes Wochenende ging es wiedermal nach Windermere in Großbritannien. Dort war ich Teil des „British Gas Great North Swim“ im wunderschönen Lake Windermere über 1 Meile. Dies ist der größte See in ganz England. Was das Ganze noch besser machte war mein Hotelzimmer mit direktem Blick auf den See. Es war einfach herrlich dort.

Nun aber zum Wichtigen, dem Wettkampf. Es sollte eigentlich am Samstag gegen 12:30 Uhr gestartet werden, jedoch wurde uns am Vorabend kurzer Hand mitgeteilt, dass wir um 8:30 Uhr morgens schwimmen sollten, da wohl das Wetter besser für die TV-Übertragung wäre.

Anders als bei den meisten Freiwasserwettkämpfen wurde dieser, ich denke Live, im britischen Fernsehen übertragen. Es gibt immer tolle Aufnahmen aus einem Helikopter und von den Begleitbooten.

Nun gut, Start war also 8:30 Uhr morgens was kein Problem war, denn normalerweise stehe ich 5:10 Uhr jeden Tag zum Frühtraining auf. Quasi konnte ich sogar „ausschlafen“.

Gestartet wurde von einer Plattform per Kopfsprung. Nach dem Startsignal habe ich erstmal kurz gewartet und bin dann als Vorletzter ins Wasser gesprungen (Bild unten) und konnte mich gleich schön gemütlich an die Füsse meines Vordermannes hängen.

Das Rennen war geprägt durch einige Schläge und Tritte. Das gehört leider dazu. Was mich aber sehr störte war, dass einige Briten meinten auf meinem Becken schwimmen zu müssen. Nach mehrmaligem Anschreien und leichtem „Austreten“ meinerseits hat sich die Lage dann aber beruhigt. Das Tempo war bis 1.000 Meter relativ langsam, was mir aber ganz recht war. Auf den letzten 600 Metern wurde es dann hektisch. Ich lag zwar bis ca. 100 Meter vor dem Ziel auf dem Dritten Platz, wurde dann aber noch von 2 Schwimmern überholt, was letztendlich den etwas enttäuschenden 5. Platz bedeutete.

Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass der Wettkampf ganz ok war, leider aber auch kein Highlight aus sportlicher Sicht.

Nächste Woche geht es dann nach Duisburg zu den Deutschen Freiwassermeisterschaften. Nach den letzten sehr sommerlichen Tagen ist die Ruderregatta-Strecke dort mittlerweile recht warm, jedoch wird es leider ab Freitag wieder kühler, was für meine 25 Kilometer am Freitag nichts Gutes ahnen lässt.

 

Studzi

 

 

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