Great Scottish Swim 2013

Hallo liebe Leser,

 

die Wochen nach den langen Wettkämpfen in Kanada waren für mich zwar erholsam, aber dennoch hatte ich einige kleinere Rennen auf dem Programm.

Gleich nach meiner Rückkehr ging es nach Altwarmbüchen zum „6. Outdoorschwimmen“. Ich war nach meiner Armverletzung 2011 schon einmal dort und es hat mir sehr gefallen. Der erste Wettkampf wurde über 2,5 Kilometer ausgetragen und am Tag danach standen die 5 Kilometer auf dem Plan. Ich konnte beide Renne recht leicht gewinnen. Das war auch nur als kleiner Trainingswettkampf geplant. Und ich muss sagen, dass es mir doch viel Spass dort gemacht hat.

 

Letztes Wochenende ging es dann mal wieder ins Vereinigte Königreich. Genauer gesagt nach Schottland nach Glasgow. Dort fand im Loch Lomond der „British Gas Great Scottish Swim“ statt. Wie ihr bestimmt bereits wisst ist die „Great Swim“-Serie Europas größte Schwimmveranstaltung im Freiwasser. Diesmal waren ca. 1.900 begeisterte Schwimmer mit dabei. Es konnte dabei zwischen 3 Distanzen ausgewählt werde. 0,5 Meilen, 1 Meile und 2 Meilen. Für uns ging es wie gewohnt über 1 Meile. Mein Rennen fing ganz gemächlich an, nur einige Beckenschwimmer haben am Anfang ziemlich reingeprügelt, aber das hat sich zum Glück nach ca. 200 Metern gelegt…

Nach ca. 400 Metern war das gesamte Feld, angeführt von Chad Ho (RSA) ziemlich weit rechts vom Kurs und ich bin dann allein weiter links geschwommen, aber nach weiteren paar 100 Metern war alles wieder ein großes Pack. Kurz vor der Hälfte habe ich mich dann neben Chad gesetzt und war nach der Hälfte der Strecke vorn. Chad ist dann wieder sehr weit rechts geschwommen und ich mal wieder links. Das liegt auch daran, dass ich ungewollt immer einen Linksdrall habe und nicht wirklich geradeaus schwimmen kann. Bei diesem Kurs war das allerdings kein Nachteil, da die Runde gegen den Uhrzeigersinn geschwommen wurde. Da ich es bei bestem Willen nicht auf einen Schlusssprint ankommen lassen wollte, da ich dafür einfach zu langsam bin, habe ich ab ca. 1000 Metern einfach angefangen etwas Gas zu geben und gehofft, dass es reichen wird. Am Ende war ich dann eine Körperlänge vor Chad im Ziel und konnte das Rennen nach 16:46,99 Minuten gewinnen. Chad wurde Zweiter in 16:48,55 und mein Teamkollege Christian Reichert ganz knapp Dritter in 16:48,92 Minuten.

 

Nun geht es zum Saisonabschluss für mich nächste Woche wiedermals nach Kroatien. Ich freue mich schon sehr auf den Wettkampf dort. Ich werde Euch dann von dort berichten.

 

Studzi

 

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