Faros Marathon 2013

Hallo liebe Leser,

 

wie versprochen nun der nächste Blog aus Kroatien. Gleich nach dem Wettkampf letzte Woche ging es los nach Kroatien. Hier standen heute 16 Kilometer an. Das war also knapp das zehnfache vom letzten Wochenende.

Der Wettkampf hier gefällt mir schon seit Jahren sehr gut. Ich bin jetzt auch schon zum 8. Mal hier. Der Kurs ist eigenlich recht simpel. Es geht 8 Kilometer aus der Bucht vor Stari-Grad heraus, um eine Wendeboje und schnurstracks zurück in die Stadt. Unterwegs gibt es keinerlei Markierungspunkte, also es sind zwar 3 Bojen als quasi Richtungsbojen im Meer, aber die ignoriere ich schon aus Gewohnheit..

Das Rennen ging ganz ruhig los, wie es meistens bei solchen Wettkämpfen der Fall ist. Eine kleine Besonderheit was diesmal die Teilnahme von Oussama Mellouli (TUN), dem Olympiasieger aus London 2012 über 10 Kilometer, der auch letzten Monat in Barcelona Weltmeister über die 5 Kilometer wurde. Des Weiteren war auch noch der Sieger des Freiwasserrennens der Universiade, der Italiener Matteo Furlan, mit dabei. Alles in allem ein ganz nettes Starterfeld für diesen Wettkampf.

Wie gesagt, das Rennen begann ruhig. Nach ca. 45 Minuten hat dann Oussama das erste Mal ein wenig das Tempo angezogen und schon hat es die ganze Gruppe, ich würde schon sagen, zerfetzt. Der kann wirklich gut schwimmen. Seine Technik ist sehr schön anzuschauen!

Bis zur Wendeboje passierte dann nicht wirklich viel. Kurz vorher wurde es noch einmal hektisch, da es eine kleine Prämie für den Ersten an der Wendeboje gab. Die holte sich, wie sollte es auch anders sein, Ous recht locker ab.

Der Rückweg war dann schon etwas flotter, da der Italiener es nun wissen wollte. Allerdings kam er nicht wirklich weit vom Feld weg und brach dann seinen Ausreissversuch recht bald wieder ab.

Nach ca. 2 Stunden habe ich mich dann entschlossen ein wenig Tempo zu machen, da ich es unter keinen Umständen auf einen Schlussspurt ankommen lassen wollte. Denn da habe ich gegen die Jungs keine Chance. Also bin ich etwas weiter links von der Gruppe geschwommen und hab mein Glück in der Flucht gesucht. Es ist mir niemand gefolgt, also habe ich einfach mal reingedroschen.

Ca. 15 Minuten vor dem Ziel war ich dann doch ziemlich durch mit mir und der Welt, aber mein Vorsprung hat gereicht und so konnte ich nach 3:02:57 Stunden mit 1:15 Minuten vor dem Italiener Matteo Furlan und dem Russen Vladimir Dyatchin gewinnen. Oussama Mellouli wurde am Ende Vierter.

Jetzt geht es in meine Saisonpause. Ich werde Euch dann über meine nächste Saison informieren sobald ich weiss wann welche Wettkämpfe stattfinden.

 

Viel Spass Euch allen beim Sporttreiben

 

Studzi

 

Profil_4

Great Scottish Swim 2013

Hallo liebe Leser,

 

die Wochen nach den langen Wettkämpfen in Kanada waren für mich zwar erholsam, aber dennoch hatte ich einige kleinere Rennen auf dem Programm.

Gleich nach meiner Rückkehr ging es nach Altwarmbüchen zum „6. Outdoorschwimmen“. Ich war nach meiner Armverletzung 2011 schon einmal dort und es hat mir sehr gefallen. Der erste Wettkampf wurde über 2,5 Kilometer ausgetragen und am Tag danach standen die 5 Kilometer auf dem Plan. Ich konnte beide Renne recht leicht gewinnen. Das war auch nur als kleiner Trainingswettkampf geplant. Und ich muss sagen, dass es mir doch viel Spass dort gemacht hat.

 

Letztes Wochenende ging es dann mal wieder ins Vereinigte Königreich. Genauer gesagt nach Schottland nach Glasgow. Dort fand im Loch Lomond der „British Gas Great Scottish Swim“ statt. Wie ihr bestimmt bereits wisst ist die „Great Swim“-Serie Europas größte Schwimmveranstaltung im Freiwasser. Diesmal waren ca. 1.900 begeisterte Schwimmer mit dabei. Es konnte dabei zwischen 3 Distanzen ausgewählt werde. 0,5 Meilen, 1 Meile und 2 Meilen. Für uns ging es wie gewohnt über 1 Meile. Mein Rennen fing ganz gemächlich an, nur einige Beckenschwimmer haben am Anfang ziemlich reingeprügelt, aber das hat sich zum Glück nach ca. 200 Metern gelegt…

Nach ca. 400 Metern war das gesamte Feld, angeführt von Chad Ho (RSA) ziemlich weit rechts vom Kurs und ich bin dann allein weiter links geschwommen, aber nach weiteren paar 100 Metern war alles wieder ein großes Pack. Kurz vor der Hälfte habe ich mich dann neben Chad gesetzt und war nach der Hälfte der Strecke vorn. Chad ist dann wieder sehr weit rechts geschwommen und ich mal wieder links. Das liegt auch daran, dass ich ungewollt immer einen Linksdrall habe und nicht wirklich geradeaus schwimmen kann. Bei diesem Kurs war das allerdings kein Nachteil, da die Runde gegen den Uhrzeigersinn geschwommen wurde. Da ich es bei bestem Willen nicht auf einen Schlusssprint ankommen lassen wollte, da ich dafür einfach zu langsam bin, habe ich ab ca. 1000 Metern einfach angefangen etwas Gas zu geben und gehofft, dass es reichen wird. Am Ende war ich dann eine Körperlänge vor Chad im Ziel und konnte das Rennen nach 16:46,99 Minuten gewinnen. Chad wurde Zweiter in 16:48,55 und mein Teamkollege Christian Reichert ganz knapp Dritter in 16:48,92 Minuten.

 

Nun geht es zum Saisonabschluss für mich nächste Woche wiedermals nach Kroatien. Ich freue mich schon sehr auf den Wettkampf dort. Ich werde Euch dann von dort berichten.

 

Studzi

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Reise nach Kanada

Hallo liebe Leser,

ich war nach der ziemlich enttäuschenden Deutschen Freiwassermeisterschaft die letzten 2 Wochen in Kanada für einen FINA 10 km Weltcup und 2 FINA Grand-Prix-Wettkämpfen. Am 25.07. fand der 10 km Weltcup im kleinen, aber sehr schönen Örtchen Roberval, nördlich von Montreal, statt. Es ging über 6 Runden á 1,67 Kilometer. Die Wassertemperatur war für ein 10 Kilometer Wettkampf mit ca. 18°C sogar für mich erträglich. Das Rennen ging sehr gemächlich los. Die ersten 4 Runden passierte wirklich gar nichts. Ich hing die ganze Zeit in der Gruppe rum. Da mir dann doch etwas frisch wurde bin ich anfangs der 5. Runde nach vron geschwommen und habe etwas das Tempo angezogen. Am Ende der Runde lag ich knapp 15 Sekunden, mit einem Italiener im Schlepptau, deutlich vor dem gesamten Feld. Da dachte ich mir, dass ich einfach auch die letzte Runde durchziehe und mal schaue, ob das bis zum Ende klappt. Nach weiteren 1000 Metern war auch der Italiener ziemlich durch den Wind und musste sehr schnell, sehr weit abreissen lassen. Am Ende konnte ich wirklich deutlich mit über 50 Sekunden Vorsprung gewinnen. Dies ist bei 10 Kilometer Wettkämpfen äusserst ungewöhnlich, da es eigentlich immer zu einen Schlusssprint mit dem gesamten Feld kommt. Nun gut, ich will mich hier jetzt nicht beschweren, denn schließlich ist ein Sieg immer was schönes.

Nur 2 Tage später standen dann die 32 Kilometer vom FINA Grand-Prix Lac St-Jean an. Dies ist eigentlich gar nicht mein Wettkampf, da ich kaltes Wasser nicht mag, um ehrlich zu sein verabschäue ich es zutiefst! Die ersten Stunde des Wettkampfen waren dann mit 16-17°C Wassertemperatur dann auch sehr sehr frisch für mich und ich wollte schon aufhören. Aber da man bei diesem Wettkampf die erste Stunden in einem Zufluss zum eigentichen See schwimmt und nach erreichen des Sees die Temperatur deutlich wärmer wird, bin ich dann doch weitergeschwommen. Im See waren es dann recht angenehme 20°C (so schätze ich zumindest). Leider gab es alle paar hundert Meter immer kalte Stellen (ca. 17°C). Diese Temperaturänderung von warm auf kalt und das ständig machte mir ziemlich zu schaffen. Aber ich konnte ziemlich lange damit umgehen. Leider tat mir nach ca 3:30 Stunden dann unerwarteterweise die rechte Schulter mal wieder weh. Da ich nach meiner Schuler-OP Anfang 2008 sehr sensibel bin was Schulterschmerzen angeht, habe ich dann nach ca. 4 Stunden den Wettkampf abgebrochen. Das war sehr enttäuschend, da ich den See noch nie so warm erlebt habe und ich ohne Probleme hätte das Rennen beenden können. Nichtsdestotrotz war mir meine Schulter wichtiger.

Eine Woche später stand der nächste FINA Grand-Prix über 34 Kilometer im Lac Memphrémagog an. Meine Schulter war die ganze Woche über tiptop und auch im gesamten Wettkampf habe ich sie nicht einmal gespürt. Nun aber zum Anfang. Der Wettkampf besteht aus einer riesengroßen 34 Kilometer Runde, was alles schön übersichtlich macht. Am Wettkampftag zeigte sich der See allerdings von seinen weniger schönen Seite. Es war sehr windig und so schlugen uns auf dem Hinweg zur Wendeboje (welche nach ca. 17 Kilometern war) kleine aber harte Wellen ins Gesicht. Das Wasser war für die dortigen Verhältnisse recht frisch, aber mit ca. 21-23°C sehr angenehm. Ich dachte immer ich sei eine Frostbeule, da ich bei längeren Wettkämpfen mit Wassertemperaturen unter 20°C sehr große Probleme habe, um nicht zu sagen Unüberwindbare. Die ersten 3:30 Stunden machte ein Italiener durchgängig alleine Tempo (wobei es sich am Ende vom Pack, wo ich mich die ganze Zeit befand, doch recht angenehm langsam war) machte. Er wollte wohl nicht einfrieren, aber nach ca. 3:45 Stunden musste er unterkühlt aufgeben und danach innerhalb von 20 Minuten noch 2 weitere Schwimmer. Da habe ichd as erste Mal gemerkt, dass ich zwar kaltes Wasser überhaupt nicht vertrage, aber es gibt andere Schwimmer bei denen es noch viel extremer ist!

Nun zurück zum Wettkampf. Leider hatte ich von anfang an Probleme mit meiner Blase und ich konnte nur urinieren, wenn ich auf der Stelle stand und mich keinen Zentimeter bewegt habe. Dadruch habe ich immer wieder den Anschluss an das Feld verloren. Ich musste nach meinen „Pinkel-Pausen“ teilweise Löcher von ca. 100 Metern zuschwimmen. Das war auf Dauer sehr kräfteraubend. Ich hatte in meiner Karriere bis jetzt noch nie Probleme mit dem Wasserlassen im Wettkampf gehabt. Ich denke, dass meine Schwimmhose zu sehr auf meine Blase drückte und ich somit nicht „konnte“. Leider liess sich dieses Problem während des Rennens nicht beheben. Nach ca. 5 Stunden war ich dann nach einer weiter Zwangspause total am Ende und musste vom Feld abreissen lassen. Danach, im Glauben daran, dass mein Wettkampf quasi vorbei war, habe ich dann 2 längere „Pinkel- und Esspausen“ eingelegt. Ich denke, dass beide zusammen ca. 4 Minuten in Anspruch genommen haben. Danach ging es für mich gemütlih weiter Richtung Ziel. Jedoch nach 6 Stunden fühlte ich mich plötzlich wieder topfit und habe aus Spass einfach mal etwas das Tempo angezogen. Es war weit und breit kein anderer Schwimmer zu sehen. Nach ca. Einer weiteren Stunde konnte ich zu einem kleinen Feld aus 5 Schwimmern aufschliessen, was sich aber aus 4 Frauen und nur einem Mann zusammensetzte. Mit denen bin ich dann bis zum Ziel geschwommen in einem recht gemütlichen Tempo. Da dies die ersten Frauen waren wollte ich mich nicht in deren Zielsprint einmischen und bin hinter ihnen ins Ziel getrottet. Am Ende bleibt ein für mich sehr enttäuschender 7. Platz in 7:37:42 Stunden, allerdings mit nur 3 Minuten Rückstand auf Platz 4. Ohne meine „Endlos-Pausen“ zwischendurch wäre evtl. ein 4. Platz drin gewesen. Nach weiter vorn hätte es wohl nur ohne meine Probleme gereicht. Ich denke ein 2. oder 3. Platz wären ein realistisches Ziel gewesen. Gewonnen hat ein übberragender Joannes Hedel (FRA), der mit über 6 Minuten Vorsprung auf den Zweitplatzierten anschlug. Gratulation noch einmal dazu!

Für mich geht es jetzt mit ein paar kleineren Wettkämpfen dem Saisonende entgegen. Nächstes Jahr steht dann die Heim-EM auf dem Plan, wobei unsere Quali in Hamburg bei wohl wieder frischen Wassertemperaturen stattfindet. Ich hoffe dann diesmal, dass der Wettergott ein kleines einsehen mit mir hat.

P1030722

British Gas Great North Swim 2013

Hallo liebe Leser,

 

jetzt geht es bei mir Schlag auf Schlag. Nach den langen Trainingswochen der letzten Monate kommen nun endlich eine Reihe Wettkämpfe.

Letztes Wochenende ging es wiedermal nach Windermere in Großbritannien. Dort war ich Teil des „British Gas Great North Swim“ im wunderschönen Lake Windermere über 1 Meile. Dies ist der größte See in ganz England. Was das Ganze noch besser machte war mein Hotelzimmer mit direktem Blick auf den See. Es war einfach herrlich dort.

Nun aber zum Wichtigen, dem Wettkampf. Es sollte eigentlich am Samstag gegen 12:30 Uhr gestartet werden, jedoch wurde uns am Vorabend kurzer Hand mitgeteilt, dass wir um 8:30 Uhr morgens schwimmen sollten, da wohl das Wetter besser für die TV-Übertragung wäre.

Anders als bei den meisten Freiwasserwettkämpfen wurde dieser, ich denke Live, im britischen Fernsehen übertragen. Es gibt immer tolle Aufnahmen aus einem Helikopter und von den Begleitbooten.

Nun gut, Start war also 8:30 Uhr morgens was kein Problem war, denn normalerweise stehe ich 5:10 Uhr jeden Tag zum Frühtraining auf. Quasi konnte ich sogar „ausschlafen“.

Gestartet wurde von einer Plattform per Kopfsprung. Nach dem Startsignal habe ich erstmal kurz gewartet und bin dann als Vorletzter ins Wasser gesprungen (Bild unten) und konnte mich gleich schön gemütlich an die Füsse meines Vordermannes hängen.

Das Rennen war geprägt durch einige Schläge und Tritte. Das gehört leider dazu. Was mich aber sehr störte war, dass einige Briten meinten auf meinem Becken schwimmen zu müssen. Nach mehrmaligem Anschreien und leichtem „Austreten“ meinerseits hat sich die Lage dann aber beruhigt. Das Tempo war bis 1.000 Meter relativ langsam, was mir aber ganz recht war. Auf den letzten 600 Metern wurde es dann hektisch. Ich lag zwar bis ca. 100 Meter vor dem Ziel auf dem Dritten Platz, wurde dann aber noch von 2 Schwimmern überholt, was letztendlich den etwas enttäuschenden 5. Platz bedeutete.

Zusammenfassend bleibt zu sagen, dass der Wettkampf ganz ok war, leider aber auch kein Highlight aus sportlicher Sicht.

Nächste Woche geht es dann nach Duisburg zu den Deutschen Freiwassermeisterschaften. Nach den letzten sehr sommerlichen Tagen ist die Ruderregatta-Strecke dort mittlerweile recht warm, jedoch wird es leider ab Freitag wieder kühler, was für meine 25 Kilometer am Freitag nichts Gutes ahnen lässt.

 

Studzi

 

 

983595_491994347539313_423147857_n

Bestfest Mallorca

Hallo liebe Leser,

 

ich war letzte Woche auf Mallorca (ESP) beim „Bestfest Mallorca“. Dies war eine schöne Abwechselung im Trainingsalltag. Es war für mich geplant, dass ich jeden Tag einen kleinen Wettkampf plus Abends eine ordentliche Trainingseinheit absolviere. Leider kam es ganz anders.

 

Letzten Sonntag, den 26.05.2013, fing die Wettkampfwoche mit einem kleinen 5 km Rennen an. Dies waren zeitgleich die balearischen 5 km Meisterschaften, sodass ca. 100 Schwimmer gleichzeitig starteten. Gestartet wurde, wie von mir gehasst, am Strand und das Ziel war ebenfalls am Strand. Was also bedeutete, dass ich mal wieder „rennen“ musste. Dies ist ja so gar nicht mein Ding. Jetzt aber erstmal zum Wettkampf. Die Temperaturen (und auch Wassertemperaturen) auf Mallorca waren die letzten Wochen sehr schlecht, wie auch in Deutschland. Am Sonntag waren es noch gerade so für mich akzeptable 19°C Wassertemperatur. Aber es bliess ein ziemlich starker Ostwind, was das Meer ziemlich wellig machte. Das Rennen an sich war ganz ok, nur dass ich beim rauslaufen am Ende gegen Sebastian Karas (POL) knapp verloren habe. Nun gut, ist halt nicht mein Ding…

Am Tag danach ging es über 4 km einmal um die schöne Stadt Colonia Sant Jordi. Dies war mehr ein Spassschwimmen als ein Wettkampf, nur dass die Wassertemperatur auf frische 17°C gefallen war. Am Abend gab es dann für mich noch eine kleine 8 km Trainingseinheit.

 

Der Dienstag wurde dann etwas spannender. Morgens fand als Wettkampf ein 7 km Rennen statt, bzw. sollte stattfinden. Der Kurs wurde wegen der zu dieser Zeit recht heftigen Wellen geändert. Es wurden nun 3 Runden geschwommen (anstatt einer großen Runde), wobei das Wasser, wie zu erwarten war, noch kälter war als die Tage davor.

Der Start war ganz gemächlich und die erste Runde haben wir eigentlich nichts gemachts ausser gebadet, wobei mir durch das langsame Schwimmen ziemlich kalt wurde. Am Ende der Runde gab es eine kleinere Steininsel (eher ein Fels mitten in der Bucht), den wir links umschwimmen sollten. Leider habe ich den Felsen erst grobe 5 Meter vorher bemerkt, da ich am träumen war 🙂 Also habe ich einen kleinen Schlenker um diese Insel gemacht und danach gab es dann eine ca. 30 cm lange, stachelige Überraschung. Kurz nach dieser Insel kam mir eine Seegurke (ich denke es war eine, es sah aus wie eine 30 cm lange braune Wurst voller Stacheln) direkt ins Gesicht entgegen. Diese prallte dann noch gegen meine rechte Schulter und Arm. Der Schmerz, der dann augenblicklich kam war kaum auszuhalten. Mein Gesicht brannte, als ob jemand es anzünden wollte. Nach einem schönen Schrei im Wasser bin ich dann erst einmal weiter geschwommen. Zum Glück wurde das Rennen ca. 100 Meter später abgebrochen, da es dem Veranstalter zu gefährlich war alle Schwimmer bei diesem Wellengang im Wasser zu lassen. Es waren auch viele Hobbysportler dabei und somit war diese Entscheidung richtig.

Zum Glück für mich konnte ich nun somit direkt zu einem Notarzt und der hat mich dann mit reichlich Kortison behandelt. Mein Gesicht ist dann im nachhinein auch sehr angeschwollen und tat stundenlang höllisch weh. An Schwimmen war somit die nächsten Tage nicht zu denken. Ich habe zwar versucht am nächsten Tag ein paar Meter im Schwimmbad zu absolvieren, musste dies aber auf Grund der Schmerzen dann doch sein lassen.

Ich hoffe es bleiben keinerlei Narben im Gesicht zurück, denn momentan sieht das Ganze noch ziemlich schlimm aus. Teils angeschwollen, teils rot/schwarz… Weiter will ich hier jetzt nicht unbedingt ins Detail gehen.

Am Freitag konnte ich zum Glück bei letzten kurzen 1500 Meter Wettkampf trotzdem mitmachen, obwohl mein Geischt noch weh tat. Aber durch das kalte Wasser war es recht fix taub und es war einigermaßen auszuhalten. Wie auch bei den 5 km bin ich am Ende Zweiter hinter Sebastian geworden, wobei er wieder schneller war im Laufen.

Jetzt hoffe ich, dass die Narben und die Schwellungen wieder verschwinden, aber das kläre ich die nächsten Tage bei einem Arzt ab.

 

Zusätzlich zu den Wettkämpfen habe ich noch 2 „Swim-Clinics“ für meinen Sponsor FINIS gegeben. Eine Open-Water-Clinic, welche sehr gut besucht war und den Teilnehmern sehr viel Spass bereitet hat. Dazu noch eine Übungsstunde im Schwimmbecken, bei der wir den Teilnehmern das FINIS Equipment näher gebracht haben. Alle waren von den neuen Agility Paddles beeindruckt. Vielleicht wäre das für euch eine Überlegung wert. Diese helfen Euch, dank dem innovativen bänderlosen Design, eure Zuglänge zu verbessern.

Hier könnt ihr euch ein Bild von den Agility Paddles machen:

 

http://www.finiseurope.com/Equipment_Europe/Paddles-and-Buoys_2/Agility-Paddles

 

Und ihr könnt 25% Rabatt mit dem Code „finis1studzi“ bekommen.

 

Jetzt geht es für mich auf die Zielgerade zur DM in Duisburg. Ich hoffe allerdings, dass es bis dahin noch etwas wärmer wird, denn 5 Stunden bei 18°C sind für mich kaum zu überleben, geschweige denn wenn es noch kälter sein sollte…

 

 

Euer

 

Studzi

 

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Cologne 12

Hallo liebe Leser,

 

nach nun mehrmonatiger Pause hier mal wieder ein Lebenszeichen von mir. In den letzten Wochen bzw. Monaten ist nicht sonderlich viel passiert. Ich habe eigentlich nur trainiert und bin ein paar kleinere Beckenwettkämpfe geschwommen. Davon zweimal DMS für meinen Verein den SC Wiesbaden 1911 e.V. Im Januar/Februar. Danach habe ich noch zwei 5 Kilometer Beckenwettkämpfe (Hessische- und Süddeutsche Meisterschaften Lange Strecke) bestritten, die beide nicht wirklich gut waren, aber hauptsache mal mitgemacht.

Nach abermals ein paar 80-90 Kilometer Trainingswochen stand nun gestern, zum Glück, nach sehr langer Zeit mal wieder ein Freiwasserwettkampf an. Ich hatte mich entschlossen mit einigen Trainingskollegen nach Köln zum „Cologne 12“ zu fahren. Das ist ein 12 Kilometer Langstreckenschwimmen eingebettet in den dortigen „Swim & Run“ Event.

Der Kurs führte über sechs 2 Kilometerrunden auf dem Fühlinger See die Ruderregattabahn hoch und runter. Der Kurs an sich war etwas öde, aber gut markiert und abgesperrt.

Die Wassertemperatur betrag am Wettkampftag stattlich 16,8°C. Eigentlich hatte ich mir überlegt ohne Neoprenanzug zu schwimmen, aber das war mir dann doch etwas zu kalt. Ich hoffe allerdings, dass es bei den Deutschen Meisterschaften nächsten Monat in Duisburg wärmer wird. Erlaubt ohne Neoprenanzug sind ja 16,0°C. Ich habe keine Ahnung wie man in so einem Wasser über 5 Stunden schwimmen kann. Wenn es auch nur annährend so kalt werden sollte, „freue“ ich mich schon auf den Notarztbesuch nach bzw während des Rennens in Duisburg.

Nun aber zum Wettkampf in Köln. Wie gesagt bin ich im Neo geschwommen, was das Ganze doch recht warm erscheinen liess. Zum Rennen gibt es nicht viel zu sagen, ausser dass ich ab dem ersten Meter allein geschwommen bin und nach 2:22:37 Stunden das Rennen als Erster beenden konnte. Mehr als 2 Stunden in einem Neo zu schwimmen geht ganz schön auf die Arme, da es für mich ungewohnt ist die Arme gegen einen Widerstand nach vorne zu bewegen. Aber es war ja zum Glück alles stressfrei.

Hier noch ein Link zu den Ergebnissen.

In 2 Wochen geh es für mich dann für eine Woche nach Mallorca zum „Bestfest Mallorca“. Dort gibt es eine Vielzahl kleinerer Wettkämpfe vormittags und am Abend dann immer noch eine kleine Trainingseinheit.

 

Euch allen viel Spass beim trainieren

 

Studzi

 

OLYMPUS DIGITAL CAMERA

Aktualisierte Saisonplanung

 

Hallo liebe Leser,

in letzter Zeit ist nicht sonderlich viel passiert. Momentan ist nur viel Training angesagt. Wobei es in den nächsten Wochen noch deutlich mehr wird. Zur Zeit sind es nur etwas mehr als 80 Kilometer pro Woche. Dazu noch etwas Landtraining im easysports Fitness.

In den letzten Wochen hat sich aber noch einiges an meiner Saisonplanung geändert. Dies könnt ihr hier nachlesen.

Hier auch noch ein weiteres Foto von meinem Fotoshooting für FINIS.

 

Alex Finis (36 von 48)

 

Fotoshooting mit FINIS

Hallo,

ich hatte vor 2 Wochen ein cooles Fotoshooting für meinen neuen Sponsor FINIS. Hier könnt ihr 2 Fotos davon sehen. Mehr werden die Tage folgen.

Danke nochmal an Marc für das schöne Shooting. Hier könnt Ihr euch auch seine Seite anschauen.

 

Alex Finis (47 von 48)

 

Alex Finis (18 von 48)

Des Weiteren habe ich auch meine Wettkämpfe aktualisiert. Es haben sich einige Änderungen ergeben. Allerdings ist der Plan noch nicht vollständig. Ich hoffe es ergeben sich noch ein, zwei schöne Möglichkeiten dieses Jahr.

 

Studzi

Neuer Hauptsponsor FINIS

Hallo liebe Leser,

seit dem Beginn dieses Jahres habe ich einen neuen Hauptsponsor. Nach nun 4 Jahren bei blueseventy habe ich mich nun entschlossen zu FINIS zu wechseln.

FINIS hat wohl die besten Schwimmutensilien. Viele von euch kennen sicherlich den Front-Schnorchel von FINIS. Des Weiteren gibt es zahlreiche Paddles und Boards. Ich werde die nächsten Wochen genauer über die ganzen Produkte berichten, sobald ich diese selber in den Händen habe.

Ich bin auch sehr gespannt auf die Freiwasseranzüge von FINIS. Ich habe bis jetzt nur positive Erfahrungen damit gemacht, allerdings bin ich damit noch keinen langen Wettkampf geschwommen. Aber im Training hat es sich sehr gut angefühlt.

 

 

FINIS logo blk 2010