Update zu den letzten Wochen

Es sind jetzt etwas mehr als vier Wochen vergangen seit meinem letzten Eintrag. In der Zeit nach dem „Great Swim“ in Schottland ist nicht viel passiert. Das Training ist sehr moderat, und ich plane in nächster Zeit ein paar 1.500-Meter-Wettkämpfe auf der Kurzbahn zu absolvieren. Nichts Großes und auch nicht vorbereitet. Das Ganze ist als kleine Ablenkung beziehungsweise als kleiner Ausflug ins Becken einzustufen. Nichtsdestotrotz freue ich mich ein darauf.
Das Training ist auch etwas anders in letzter Zeit. Momentan wird mehr Wert auf  Schnelligkeit gelegt und nicht so viel auf Wochenkilometer. Nächste Woche geht es dann endlich wieder so richtig los, quasi auf die Zehn-Wochen-Zielgerade bis zu den ersten längeren Wettkämpfen.
Deshalb möchte ich heute etwas über meinen Arbeitgeber schreiben. Wie Ihr vielleicht wisst, bin ich Mitglied in der Sportfördergruppe der hessischen Polizei. Dieses Projekt begann 2005 mit der ersten Sportfördergruppe, zu der auch ich gehörte. Einer der vielen positiven Aspekte daran war, dass in der hessischen Polizei nur noch in den gehobenen Polizeivollzugsdienst eingestellt wird, was einen großen Unterschied zu anderen Sportfördergruppen, zum Beispiel Bundespolizei oder Bundeswehr, darstellt.Da die Ausbildung für den gehobenen Polizeivollzugsdienst in Hessen normalerweise drei Jahre dauert, wurde diese Zeit für die Angehörigen der Sportfördergruppen um eineinhalb Jahre auf nun viereinhalb Jahre verlängert. Das erlaubt jedem Einzelnen sein Training optimal zu gestalten und dennoch gute Leistungen in der Ausbildung zu erbringen.Wer Interesse daran hat, der sollte einfach mal die unter diesem Blog genannte Internetseite besuchen. Dort gibt es weitere Informationen und auch Kontaktadressen.Ich möchte mich hier noch einmal sehr herzlich bei Herrn EPHK Frank Ebert und Herrn PHK Klaus Otto bedanken. Beide leisten außergewöhnliche Arbeit und helfen wann immer es geht!
Am letzten Wochenende wollte ich eigentlich in Baunatal bei den Hessischen Kurzbahnmeisterschaften 800 und 1.500 Meter Freistil schwimmen. Doch es kam diesmal leider anders. Das Freitagnachmittag-Training ging noch ganz gut, wobei ich schon leicht angeplättet war.
Am Abend dann kamen innerhalb von einer Stunde starke Halsschmerzen und Fieberschübe. Keine Ahnung, woher ich mir diesen Mist eingefangen habe, denn ich achte im Herbst/Winter immer genau darauf, wie ich mich anziehe und dass ich nach dem Training immer eine Mütze aufsetze. Letztendlich kann sowas aber immer mal passieren. Leider war so an einen Wettkampf nicht mehr zu denken.So entschied ich mich, zunächst nur den Samstag abzusagen. Jedoch verbesserte sich mein Zustand über den Samstag hinweg nicht wirklich, und so musste ich dann auch den Sonntag absagen.
Damit ist mir dann auch die letzte Möglichkeit für eine 1.500-Meter-Zeit durch die Lappen gegangen, und ich kann einen Haken hinter die deutschen Kurzbahnmeisterschaften in Wuppertal Ende November setzten. Eigentlich hatten mein Trainer und ich geplant, dass ich dort mal zur Abwechslung starten würde, aber das hat sich jetzt auch erledigt. Schade drum.Jedoch ist es weitaus wichtiger, dass ich schnell wieder fit werde, um die Vorbereitung für den FINA Grand-Prix nächstes Jahr nicht allzu sehr zu gefährden. Vielleicht ergibt sich für kommendes Wochenende noch eine kurzfristige Möglichkeit für einen 1.500-Meter-Start, aber das muss ich noch abwarten.
Meine Planung für die kommende Saison könnte Ihr Euch auf meiner Internetseite anschauen, den Link findet Ihr unter dem Blog.Der nächste Wettkampf wird dann voraussichtlich am 11. Dezember in Rio de Janeiro (Brasilien) stattfinden. So wie jedes Jahr wird der Fünf-Kilometer-Kurs ein anderer sein. Und ich bin gespannt wie oft ich dort zwischen den einzelnen Runden am Strand rumrennen statt schwimmen muss.

 

 

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